Parkettboden
ist leicht zu reinigen und pflegeleicht. Er verbessert das Raumklima, ist hygienisch und allergiehemmend, da er Milben und anderen Mikroben keine günstigen Lebensbedingungen bietet. Elektrostatische Aufladungen werden wirksam verhindert. Weiters ist Parkett langlebig, mehrfach renovierbar und eignet sich sehr gut für Fußbodenheizungen.
Enstehung der Parketttechnik
Bereits seit dem 1600 Jahrhundert wird Stabparkett produziert und verlegt, ausgehend vom königlichen Hof in Frankreich, der Versailles damit ausstatten ließ. Durch die dortigen Beispiele setzte sich die Erkenntnis durch, das Holzboden in dieser Form technisch machbar ist. Holzdielenböden wurde schon lange davor verwendet. Lange Zeit blieb Massivparkett aufgrund des Preises und Aufwands wohlhabenden Häusern vorbehalten.
Weitere Verbreitung
findet Parkett ab dem 1800 Jahrhundert, das zunehmend die Diele verdrängt, da es einfacher zu verarbeiten ist und bessere Eigenschaften bietet. Vorherrschend war damals Mosaik- und Lamparkett.
Neue Techniken
sind der Massivparkettriemen, der neue Verlegearten (Muster) zuläßt. Die Stäbe dieses Parketts sind stärker und breiter. Eine weitere Entwicklung ist das Schwimmende Parkett, das aus mehreren Schichten zusammengesetzt, höhere Festigkeit bietet und dadurch die schwimmende, nicht mit dem Untergrund verbundene Verlegung ermöglicht.
Mehrschichtparkett
ist das Material, das heute überwiegend Verwendung findet. Durch die Verleimung mehrerer Lagen können größere Dimensionen hergestellt werden. Die Verlegung wird weniger aufwendig, die Stabilität erhöht sich durch die Abmessungen.
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